Ich danke meinem SySt-Netzwerk-Kollegen Peter Sauberer für seine Selbstbezeichnung auf unserem Treffen in Wien, er sei ein "SySt-Freestyler".
Seine Worte liessen in meinem Kopf den Begriff der "SySt-Surferin" entstehen:
Ich mag Varga von Kibéds und Sparrers Denkfiguren wie z.B. das "Tetralemma", "GPA" oder die "9/12-Felder" und verwende Sie gerne zur Workshopgestaltung.*
Die "StrukturAufstellungen" liegen für mich unter der Wasseroberfläche und bedürfen eines Tieftauchens. Ich werde 2014 einiges dazu lernen und freu mich drauf.
* Immer, wenn man in einem Dilemma steckt, lohnt sich eine Blickerweiterung auf ein Tetralemma: Nicht nur "das Eine" oder "das Andere", sondern auch "Beides" und "Keins von Beidem". Ich schrieb schon dazu.
In Glaubens-Polaritäten-Aufstellungen (GPA) geht es um Triaden: An 3 Ecken kann ein Raum (ein System) aufgespannt und reflektiert werden, z.B. zwischen Kultur, Struktur und Strategie oder Vertrauen, Ordnung und Erkenntnis.
9/12-Felder sind entlang einer Zeitlinie von der Vergangenheit über die Gegenwart bis zur nahen und ggf. weiten Zukunft angeordnet. Ein Team kann in diesen Feldern sein "innen" und "aussen" reflektieren, diskutieren und weiterentwickeln.
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Donnerstag, 28. November 2013
Dienstag, 25. Oktober 2011
Strukturaufstellungen in Unternehmen
Seit Jahren "schleiche" ich um Aufstellungen im Organisationskontext herum. Gerne nehme ich das Buch von Matthias Varga von Kibéd zur Hand "Klare Sicht im Blindflug" (2010), um mir die Unterschiede von Strukturaufstellungen und dem Familien-stellen zu vergegenwärtigen.
Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd entwickelten die sog. “Systemischen Strukturaufstellungen (SySt®)”, um Systeme zu simulieren. Sie veröffentlichten zahlreiche grundlegende systemtheoretische Erkenntnisse, die die tägliche Arbeit in Beratungsprojekten sehr unterstützen können. Elisabeth Ferrari, eine Unternehmensberaterin, Wirtschaftswissenschaftlerin, Mathematikerin und Absolventin der SySt®-Ausbildung, hat diese Erkenntnisse in Beratungswissen transformiert.
Jetzt gönne ich mir endlich mal eine Weiterbildung dazu und bin vom ersten Wochenende noch ganz "beseelt": Das Tetralemma, das ich seit ca. 2005 kenne, stand u.a. im Fokus. Wenn man vor einer schwierigen Entscheidung steht oder in einem Konflikt steckt lohnt es sich, nicht nur "das Eine" und "das Andere" anzusehen. Vielleicht gibt es als dritte Position einen Kompromiss/ ein "Beides" - vielleicht geht es aber auch um gar nichts von dem bisher Angedachten und es lohnt sich die Beschäftigung mit der Position "Keines von Beidem".
In "Wege aus dem Dilemma". Das Syst-Tetralemma: Ein Beides finden" hat Elisabeth Ferrari 2011 das Schema und viele Fallbeispiele veröffentlicht. Ich wünsche viel Spass beim Lesen.
Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd entwickelten die sog. “Systemischen Strukturaufstellungen (SySt®)”, um Systeme zu simulieren. Sie veröffentlichten zahlreiche grundlegende systemtheoretische Erkenntnisse, die die tägliche Arbeit in Beratungsprojekten sehr unterstützen können. Elisabeth Ferrari, eine Unternehmensberaterin, Wirtschaftswissenschaftlerin, Mathematikerin und Absolventin der SySt®-Ausbildung, hat diese Erkenntnisse in Beratungswissen transformiert.
Jetzt gönne ich mir endlich mal eine Weiterbildung dazu und bin vom ersten Wochenende noch ganz "beseelt": Das Tetralemma, das ich seit ca. 2005 kenne, stand u.a. im Fokus. Wenn man vor einer schwierigen Entscheidung steht oder in einem Konflikt steckt lohnt es sich, nicht nur "das Eine" und "das Andere" anzusehen. Vielleicht gibt es als dritte Position einen Kompromiss/ ein "Beides" - vielleicht geht es aber auch um gar nichts von dem bisher Angedachten und es lohnt sich die Beschäftigung mit der Position "Keines von Beidem".
In "Wege aus dem Dilemma". Das Syst-Tetralemma: Ein Beides finden" hat Elisabeth Ferrari 2011 das Schema und viele Fallbeispiele veröffentlicht. Ich wünsche viel Spass beim Lesen.
Montag, 2. November 2009
Die Welt zeichnen können
Ich würde gerne so zeichnen können wie Marianne Stiefel und Reinhard Kuchenmüller. Seit 1998 gibt es Visuelle Protokolle als Unternehmen und ich lernte sie bei meinem alten Arbeitgeber als Begleiter mehrerer Grossveranstaltungen kennen: Sie brachten die gehörten Diskussionen in der grossen und/oder in den Kleingruppen auf den Punkt - oder besser gesagt auf das Bild. In Pausen und/oder zum Abschluss der Veranstaltung kann man sich ihre Zeichnungen ansehen und bekommt einen guten Überblick über das, was die Teilnehmenden bewegt. Mit Hilfe der Metaphern werden Diskussionspunkte besprech- und weiterbearbeitbar, die voher evtl. konliktgeladen waren. Oder es entstehen neue, weitere Assoziationen und eine Vision oder Strategie kann deutlich er- und bearbeitet werden.
Ich habe mir gerade ein langes Wochenende bei ihnen in der Toskana gegönnt - zugegebenermassen nicht gerade "um die Ecke". Aber ihre Werkstatt liegt an einem traumhaften Ort in der Nähe von Gavorrano und bietet interessante Lerninhalte: Wie zeichnet man Menschen? Mit welchen Symbolen werden beim Betrachten sofort Situationen deutlich? Wie nutzt man Farben? Was ist bei der Gestaltung von Landkarten zu beachten? Welche Hilfsmittel und Formate passen zu meinem persönlichen Stil? Wie sieht der überhaupt aus?
Haben Sie Appetit bekommen? Es gibt auch Inhouse-Veranstaltungen der Beiden - sofern Sie ein paar Kollegen oder ein Team haben, dass auch interessiert ist...
Ich habe mir gerade ein langes Wochenende bei ihnen in der Toskana gegönnt - zugegebenermassen nicht gerade "um die Ecke". Aber ihre Werkstatt liegt an einem traumhaften Ort in der Nähe von Gavorrano und bietet interessante Lerninhalte: Wie zeichnet man Menschen? Mit welchen Symbolen werden beim Betrachten sofort Situationen deutlich? Wie nutzt man Farben? Was ist bei der Gestaltung von Landkarten zu beachten? Welche Hilfsmittel und Formate passen zu meinem persönlichen Stil? Wie sieht der überhaupt aus?
Haben Sie Appetit bekommen? Es gibt auch Inhouse-Veranstaltungen der Beiden - sofern Sie ein paar Kollegen oder ein Team haben, dass auch interessiert ist...
Dienstag, 16. September 2008
Arbeit und Leben ausbalanciert? Alte und neue Ideen.
Mit dem Thema der Work-Life-Balance kann man sich immer wieder beschäftigen meiner Meinung nach.
Ein bewährtes Vorgehen, um im Rahmen eines (Selbst-)Coachings seinen individuellen Umgang mit Arbeit und Freizeit zu reflektieren, bietet seit 1999 Lothar Seiwert und seine Veröffentlichung "Gehe langsam, wenn Du es eilig hast". An dem Buch spricht mich vor allem die Botschaft an, dass man nicht die Zeit "managen" kann, sondern "nur" sich selbst. Es ist ein Irrglauben, alles erreichen zu können, wenn man einfach alles beschleunigt. Es geht stattdessen darum, seine eigenen Lebens-Ziele zu reflektieren und bewusst zu haben. Dann kann man diese mit den anstehenden Herausforderungen abgleichen und seine Energie fokussiert zur Zielerreichung einsetzen. Gerade diese "Beschränkung" finde ich nicht leicht - ich neige zur Verzettelung. Wie gut, dass der Autor auch einen Newsletter anbietet, mit dem erinnere ich mich dann im Arbeitsalltag wieder an meine guten Vorsätze.
Reflexionsanstöße kann man sich auch an weiteren Stellen im internet geben lassen, z.B. durch den Newsletter "Zeit zu leben", den Tania Konnerth und Ralf Senftleben anregungsreich gestalten. Neben 2-3 Artikeln zum Selbstmanagement bieten sie Buchempfehlungen und "die Selbstcoachingfrage der Woche".
Aber was gibt es noch? Vor allem verbunden mit Spiel und Spass? Vielleicht auch mit Musik?
Ich wuerde hier gerne einsteigen in die Diskussion ungewöhnlicher Ideen. Die dann in der Anwendung wahrscheinlich viel Durchhaltevermögen brauchen .....
Ein bewährtes Vorgehen, um im Rahmen eines (Selbst-)Coachings seinen individuellen Umgang mit Arbeit und Freizeit zu reflektieren, bietet seit 1999 Lothar Seiwert und seine Veröffentlichung "Gehe langsam, wenn Du es eilig hast". An dem Buch spricht mich vor allem die Botschaft an, dass man nicht die Zeit "managen" kann, sondern "nur" sich selbst. Es ist ein Irrglauben, alles erreichen zu können, wenn man einfach alles beschleunigt. Es geht stattdessen darum, seine eigenen Lebens-Ziele zu reflektieren und bewusst zu haben. Dann kann man diese mit den anstehenden Herausforderungen abgleichen und seine Energie fokussiert zur Zielerreichung einsetzen. Gerade diese "Beschränkung" finde ich nicht leicht - ich neige zur Verzettelung. Wie gut, dass der Autor auch einen Newsletter anbietet, mit dem erinnere ich mich dann im Arbeitsalltag wieder an meine guten Vorsätze.
Aber was gibt es noch? Vor allem verbunden mit Spiel und Spass? Vielleicht auch mit Musik?
Ich wuerde hier gerne einsteigen in die Diskussion ungewöhnlicher Ideen. Die dann in der Anwendung wahrscheinlich viel Durchhaltevermögen brauchen .....
Montag, 1. September 2008
im Wandel navigieren
Ich nutze im www – immer mal wieder Fundplätze für Methoden in Veänderungsprozessen.
Seit meiner Weiterbildung am Institut für Systemische Beratung, Wiesloch gehe ich immer mal wieder gerne in deren Download Bereich schmökern. Es gibt Texte, Videos, Audios oder Potcast z.B. zu den Themen "Führung", "Lernen, Arbeiten und Gesundheit" oder zur "Intuition & metaphorischen Arbeit".
Oder ich wandere im Netz zur Umsetzungsberatung und lese dort einen Blog zur "Zukunftskonferenz" oder kann mich mit der Erfolgskontrolle von Kommunikationsmassnahmen auseinandersetzen.
Wunderbare Ideenspender - vielleicht auch für Sie?
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